1. Wertschätzung statt Forderungen

Wertschätzung heißt „Ich respektiere und achte den anderen auch dann, wenn er eine völlig andere Wahrnehmung der Welt und andere Sichtweisen hat, also auch dann wenn ihm andere Dinge wichtig sind. Ich nehme seinen Wert und seine Stärken wahr.“
Forderungen heißt „Ich schaue auf die Mängel des anderen und fordere ihn auf, diese zu beheben.“

2. Beziehung statt Erziehung

Beziehung heißt „Ich achte den anderen Menschen in seiner Einzigartigkeit und Besonderheit. Ich fördere ihn, in dem Maße, wie er es selbst möchte.“
Erziehung heißt „Ich forme den anderen Menschen, so dass er so ist, wie ich ihn haben möchte.“

3. Selbstverantwortung statt Verantwortungsübertragung

Selbstverantwortung heißt „Ich bin für meine Gesundheit und mein Leben selbst verantwortlich“
Verantwortungsübertragung heißt „Ich kann nur dann glücklich und zufrieden leben, wenn andere etwas anders machen“

4. Dankbarkeit statt Mangeldenken

Dankbarkeit heißt „Ich sehe das, was schon existiert, das was gut ist und bin dankbar dafür. Ich weiß, dass wenn ich meine Aufmerksamkeit darauf richte, dass ich es vermehren kann.“
Mangeldenken heißt „Ich verwalte den Mangel und bin die ganze Zeit beschäftigt den Mangel aufzufüllen, anstatt das Loch zu schließen, das diesen Mangel immer wieder entstehen lässt.“

5. Lösungsorientierung statt Problemorientierung

Lösungsorientierung heißt „Ich nehme das Problem als Herausforderung. Ich rede über meine Ängste und Bedürfnisse. Ich schaue auf die Ursache des Problems und finde Lösungen, die für viele passen.“
Problemorientierung heißt „Ich versuche das Problem zu lösen mit immer neuer Bürokratie und der Einschränkung der Freiheit des Einzelnen.“
Statt des Schaffens immer neuer Zwänge bevorzuge ich das Schaffen von Möglichkeiten.

6. Lösungsvielfalt erlauben statt eine Lösung für alle

Es gibt keine Lösung, die für alle passt.
Statt Solidarprinzip bevorzuge ich persönlich Hilfe zur Selbsthilfe.
Hilfe zur Selbsthilfe heißt „Ich unterstütze den anderen, damit er es lernt, seine  Selbstverantwortung zu übernehmen“

7. Verbindung von Wissen statt Patentrecht

Verbindung von Wissen heißt „Ich biete Möglichkeiten, dass jeder sein Wissen und seine Ideen mit einbringen kann. Für Dinge, die für einen unmöglich erscheinen, hat ein anderer bereits eine Lösung gefunden.“
Patentrecht heißt „Ich bin der Beste und diesen Platz darf mir keiner nehmen. Es ist eine Sackgasse für neues Wissen. Die Folgen sind Unterdrückung neuer Erkenntnisse und brachliegendes Potential.“

Zusammenfassung

Es gibt bereits Lösungen und Lösungsideen für die brennenden Probleme unserer Zeit, wenn wir in diese investieren und diese weiter ausbauen, können wir Alternativen schaffen, so dass unsere alten staatlichen Solidarsysteme und staatlichen Zwangseinrichtungen irgendwann überflüssig werden.

Von der Politik unseres Landes wünsche ich mir, dass sie Stück für Stück die Hürden abbaut, damit sich etwas Neues aufbauen kann. Das Neue aufzubauen ist nicht Aufgabe der Politik, das ist die Aufgabe der Menschen, die es nutzen wollen.

5 Kommentare

  1. Liebe Dara, ich bin gerade zufällig auf ein Kommentar von dir gestoßen und durch einen Link auf deine Seite gekommen. Du sprichst in den meisten/ eigentlich allen Punkten die Dinge an, die ich genauso empfinde und mir ein Anliegen sind und ich ebenfalls weitergeben/ vermitteln möchte. Ein herzliches Dankeschööön für diese klare Strukturierung und Aufbereitung!!

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    • Danke Petra 🙂
      Ich frage mich, was ich tun kann, um Menschen, die diese neue Politik in die Welt tragen wollen, miteinander zu verbinden, so dass wir die kritische Masse erreichen, so dass es auch in der großen Politik ankommt.
      Liebe Grüße, Dara

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      • Verstehe ich! Sich zu verbinden ist sicherlich ein wichtiger Schritt. Vertrauen in ein ‚göttliches timing‘ zu haben auch. Für mich ist es wichtig, andere zu inspirieren und die Dinge zu tun und teilen, die meine nächsten Schritte sind. Über tolle bereits bestehende Projekte zu sprechen, diese zu teilen. Andere zu unterstützen in ihre Kraft zu kommen und ihren Weg zu gehen ist einer meiner ‚Hauptaufgaben‘. Die Eigenliebe zu kultivieren und zurück in ein/ das göttliche Bewusstsein zu finden ebenfalls. Und sich zu heilen. Aus meiner Sicht werden immer mehr wieder den Weg ihrer wahren Natur gehen wollen und zünden dadurch wieder andere an. Wir sind auf einem guten Weg. Ich glaube es ist ein ‚geschehen lassen‘, weiter ‚inspired actions‘ zu machen, weiter deinem Herz zu folgen und das was sich als nächster Schritt richtig anfühlt zu tun. Dich mit Gott/ dem göttlichen verbinden und diesen Weg gemeinsam mit ihm/ ihr gehen. We are not alone. Und wie du geschrieben hast, der Weg geht nicht ‚von der Politik aus’ sondern von jedem einzelnen Menschen. Wir haben eine ungemeine Schöpferkraft, wenn wir wieder in Verbindung mit unserer wahren Natur, unserem Schöpfer sind und leben. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir das alle wieder erkennen und fühlen (und das werden wir). Da dürfen wir Gottvater/ Gottmutter vertrauen. Ich grüße dich von Herzen! <3

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  2. Und vielleicht ist es eine Idee, ein Plakat zu malen mit den 7 Grundpfeiler der Politik und damit auf die Straße zu gehen! 😀 und Institute die 7 Grundpfeiler an die Hand zu geben. Ich werde nächste Woche deine Grundpfeiler in meinen Kurs mitnehmen und da besprechen!!

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    • Danke, das ist eine gute Idee.
      Dabei fällt mir auf, dass ich sie sehr für meine äußere Politik beschrieben habe und es noch nicht so konkretisiert habe, dass erkennbar ist, wie ich sie im täglichen inneren Handeln umsetze. Ich habe das „Gesetz“ für mich festgelegt, aber die „Durchführungsverordnung“ für mich vergessen 😉
      Ich freue mich, wenn du die Ergebnisse deiner Besprechung teilst. 🙂

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