Ich möchte deine Wünsche mit in die Politik tragen

Am 8.4.2020 bringe ich mich in der FDP zu dem Thema in die Diskussion ein, deshalb möchte ich wissen, was dich bei dem Thema Bürgerversicherung / Krankenversicherung / Gesundheitsversicherung bewegt, damit ich möglichst viele Menschen vertreten kann.

Liberale Ziele

  1. Zuwendungsmedizin mit wenig Bürokratie, mehr Zeit für den Patienten
  2. Wahlfreiheit für den Bürger, was gewünschte Leistungen und Beiträge angeht
  3. Gesundheit muss bezahlbar bleiben, Kostentransparenz, Versorgungssicherheit
  4. Generationengerechtigkeit und langfristige Finanzierbarkeit
  5. Förderung von Eigenverantwortung und Handlungsspielraum
  6. Wettbewerb bei Preis, Leistung und Service beleben
  7. Innovationen zulassen, Dynamik / Weiterentwicklung des Systems
  8. Effektivität/ Effizienz im Gesundheitssystem erhöhen

Diesen Zielen stimme ich zu 100% zu.

Wie sieht es bei dir aus? Hast du Änderungswünsche an den Zielen?

Nutze dafür gern den Kommentarblock.

Ausgangssituation

Kurz zusammengefasst: Durch die Kostenexplosion im Gesundheitswesen steuert das Gesundheitssystem auf einen Zusammenbruch zu, deshalb braucht es klare und zügige Lösungen, die in die richtige Richtung gehen.

Wenn du für die Aussage die konkreten Zahlen möchtest, stelle die Frage in den Kommentaren, dann gebe ich sie dir weiter.

Die Probleme bisheriger Konzepte aus meiner ganz persönlichen Sichtweise in Reaktion auf die im FDP-Papier angesprochenen Probleme  

  1. „Bürger“ wollen „Bürgerversicherung“
    Nein. Sie wird ihnen aktuell eingeredet. Es ist nicht sinnvoll, da damit nur an den Symptomen rumgedoktert wird, aber die Ursache nicht geändert wird.
    Menschen wollen Gesundheit. Sie wünschen sich eine bezahlbare kompetente Begleitung zur Gesundheit, wenn sie krank geworden sind.
    Sie wollen JETZT Unterstützung und nicht irgendwann in ferner Zukunft, wenn die Forschung den Stein der Weisen gefunden hat.
    Sie wollen keine Verwaltung ihrer Krankheiten, sondern wirkliche Gesundheit ein Leben lang.
  2. Die Trennung GKV / PKV ist nicht schwer zu vermitteln, sondern bei einigen Menschen mit Schmerz belegt.
    Diese Menschen glauben, dass privat Versicherte eine bessere Behandlung durch die Ärzte bekommen.
    Sie sind neidisch und eifersüchtig, weil sie die gute Unterstützung, die sie sich wünschen, nicht bezahlen können.
    Darauf setzen sich Wolken von Wut und Hass, die die Gesellschaft teilen.
    Die FDP ist für diese Wolke mitverantwortlich, da sie 2009 als sie in der Regierungsverantwortung war, die dritte Möglichkeit: Solidarkonzepte fast unmöglich gemacht hat. Das ist hier nachzulesen.
  3. Die FDP wird einseitig wahrgenommen als Klientelpartei (Ärzte, Zahnärzte, Apotheker)
    Fast alle Parteien bedienen aktuell bevorzugt dieses Klientel. Selbst die Grünen sind nicht mehr frei davon. Sie schaffen es nur durch den Aufbau sozialer Wolken, das besser zu vertuschen.
    Der aktuelle Gesundheitsminister lebt es gerade extrem aus, so dass jede Initiative von ihm dazu genutzt werden kann, dort ein anderes Bild der FDP in der Bevölkerung sichtbar zu machen.
    Wenn die FDP auch in der Gesundheitspolitik zu ihren Grundsätzen steht, dann sollte das kein Problem sein.
  4. Setzt die Kopfpauschale wirklich Anreize zur Sparsamkeit und zur schnellen Gesundung der Patienten?
    In meiner Sicht löst sie das Gegenteil aus:
    Unzufriedende Patienten, die sich schlecht behandelt fühlen. Da sie das dem Arzt nicht sagen, da sie seine Unterstützung nicht verlieren möchten, fressen sie es in sich rein und werden dadurch immer kränker. Damit sorgen die Ärzte und ihre Vergütung für einen Zustrom von Patienten zu Heilpraktikern. Danke für die Unterstützung 😉
  5. Das aktuelle Abrechnungssystem verführt zum Abrechnungsbetrug, damit die eigenen Leistungen vergütet werden und dem Patienten eine gute Unterstützung angeboten werden kann.
    Die Abrechnung der Patienten ist aktuell ein buchhalterisches Kunststück, das fast mehr Zeit beansprucht, als die Unterstützung des Patienten.
    Das muss sehr viel einfacher werden.
  6. Das aktuelle Abrechnungssystem schränkt die Therapiefreiheit ein.
    Wieso glaubt die Verwaltung des Gesundheitssystems, dass sie intelligenter ist als der einzelne Arzt / Therapeut, der für sich die Therapie gewählt hat, weil er festgestellt hat, dass sie ihn bei der Unterstützung der Gesundwerdung des Menschen am besten unterstützt?
    Die Intuition des Arztes in Verbindung mit der für ihn passenden Therapie lässt sich nicht mit wissenschaftlichen Doppelblindstudien messen.
    Eine Therapie oder ein Mittel funktioniert nicht aus sich heraus, sondern nur durch ein vertrauensvolles Arzt – Patient – Verhältnis.
  7. Die Unterstützung des Arztes durch Provisionszahlungen der Produkthersteller finde ich in Ordnung. Ich mache es auch so. Mir gibt es die Möglichkeit, den Menschen kostenlose Beratung zur Gesundheitsförderung und -unterstützung anzubieten, mit einer Möglichkeit, sich ihr Leben darüber zu finanzieren.
    Kritisch finde ich es, wenn wir es den Patienten als einzige Möglichkeit ohne Wahlfreiheit verkaufen.
    Die aktuelle Kostenexplosion ist entstanden, weil die Verwaltung des Gesundheitssystems sich zur Vertriebsunterstützung von Medikamentenherstellern hat akquirieren lassen und den Menschen die Wahlfreiheit genommen hat.
    Damit hat sie sich erpressbar gemacht und selbst den Blick für Alternativen verloren.
    Wer dort hinschauen möchte, der braucht sich nur den Umgang mit Impfungen und Chemotherapeutika anschauen. Mittel, die selbst krebserzeugende Chemikalien enthalten und lange Nebenwirkungslisten haben, aber als Wundermittel gehyped werden.
  8. Stimmt es wirklich, dass die Bezahlung des Arztes an einen erfolgreichen Medikamenteverkauf gekoppelt wird. Z.B. bei Impfungen o.ä.
    Oder ist das nur ein Märchen aus der Alternativszene?
  9. Die Kostenintransparenz für den Patienten in der GKV lässt die Idee aufkommen, dass alles kostenlos sein muss und führt zu wilden Ideen, was Ärzte an ihnen verdienen.
    Außerdem öffnet sich dort ein Schlupfloch für Abrechnungsbetrug.
  10. Die Einschränkung der Freiheit der Therapiewahl und Therapeutenwahl durch den Patienten, der sich die passende Unterstützung nicht selbst kaufen kann und deshalb keine kostengünstige Alternative nutzen kann, führt zu Dramen und der Verstärkung von Krankheit.
  11. Die Ausrichtung auf Pathogenese in der Behandlung und Evidenzbetrachtung, anstatt auf Salutogenese führt automatisch zu chronischen und unheilbaren Krankheiten, anstatt zu einer Begleitung des Patienten zur Gesundheit.
  12. Die Budgetaufhebung löst nicht das Problem. Erst muss die Ursache für die Kostenexplosion beseitigt werden.
  13. Das Märchen von den Patienten, die nicht gesund werden wollen.
    Die Ursache sind nicht die Patienten, sondern ein Unverständnis des Menschen und seines Körpers bei vielen Heilberuflern.
    Solange Behandlung von Krankheiten gelehrt wird und nicht Körperverständnis und Gesundheit ist das auch kein Wunder.
    Der Körper hat ein tiefes Bedürfnis nach Gesundheit. Das kommt tief aus dem Stammhirn, deshalb setzt bei Krankheiten häufig der Verstand aus und der Körper kommt in den Überlebenskampf. Bei starken mit Angst besetzten Krankheiten sieht es dann so aus als haben wir einen dummen Patienten vor uns sitzen. Wenn er dann noch riesige Dramawolken aufbaut, weil er sich allein und nicht genug unterstützt fühlt, dann wird er für uns noch schwerer erreichbar.
    Das kann sich ganz schnell lösen, wenn sie jemanden finden, der es schafft, sie aus den Ängsten und Unfähigkeiten zu holen und in ihre Selbstbestimmtheit zu bringen.
    Das geht nicht im 5 Minuten Fließbandbetrieb 😉
    Viele kluge Ratschlag-Floskeln gehen häufig nach hinten los. Ein gutes Beispiel: „Du musst abnehmen“
    Was bei diesem Satz im Körper abgehen kann und welche Sätze effektiver und zielführender sind, ist am 11.3. 19 Uhr online Thema im Studiennetzwerk.

usw.
Diese Auflistung kann endlos fortgesetzt und endlos diskutiert werden. Dazu sind schon einige Bücher geschrieben worden.
Was mir dabei wichtig ist:

Habe ich aus deiner persönlichen Sichtweise einen Problembereich vergessen, aus dem wir für die Zukunft lernen sollen?

Dann schreibe ihn in den Kommentarblock.

Was lernen wir daraus für die Zukunft?

Für mich ist es wichtig, erst mal frei darüber nachzudenken, wo wir hin wollen, unabhängig von den bestehenden Systemen.
Also was haben wir aus den Problemen und aus der Vergangenheit gelernt und wie würden wir es umsetzen, wenn es noch nichts gibt.
Auf welchem Weg wir die so aufgebaute Vision wahr machen können, in der Welt, die aktuell so ist wie sie ist, ist erst der nächste Schritt.
 

Das sind meine Kernpunkte einer neuen Gesundheitsversicherung

  1. Mich interessieren keine Krankheiten, darüber möchte ich mich nicht unterhalten und auch keine Behandlung dieser und deshalb möchte ich auch keine Krankenversicherung
  2. Ich möchte eine Gesundheitsversicherung, d.h. ich möchte immer wieder Menschen finden, die mir Türen für einen individuellen Weg zur Gesundheit öffnen.
  3. Wenn der Arzt keine Möglichkeit für mich sieht, wieder schnell vollständig gesund zu werden, möchte ich die Vermittlung an einen Heilpraktiker / Coach / Begleiter zur Gesundheit, der mit mir auf die Ursachen in meinem Leben schaut und mit mir dort neue Handlungsstrategien übt.
  4. Ich möchte eine Bezahlung für meine Begleiter, in der einfach nur die Zeit bezahlt wird, die für meine Unterstützung gebraucht wird. Plus zusätzliche Kosten für Medikamente, Nahrungsergänzungen, Apparatenutzung, etc.
    Einfach, klar und leicht verständlich.
  5. Ich möchte unterstützt werden in einer integrativen Medizin, d.h. ich kann frei zwischen jeglichen konventionellen, komplementären und alternativen Therapieformen wählen, die dem individuellen Fall und den Umständen gerecht werden.
  6. Ich möchte konventionelle Notfallunterstützung, aber nur im wirklichen Notfall. (Die Früherkennung von Krebs ist für mich kein Notfall, sondern nur der Hinweis etwas an meinem Leben zu ändern!)
  7. Ich möchte eine Unterstützung meiner Selbstheilungskräfte in allen anderen Fällen.
  8. Ich reagiere allergisch auf staatliche Einmischung in meinen Bereich der Selbstverantwortung für meine Gesundheit.
  9. Ich möchte Versicherungsgesellschaften / Solidargemeinschaften, die frei entscheiden können, wie sie ihre Kunden unterstützen und welche Leistungen sie ihnen anbieten.
  10. Ich möchte mir die Versicherungen so zusammenstellen, dass sie für mich passen.
  11. Ich möchte über die Kosten meiner gewählten Behandlung informiert werden, damit ich ihre Verhältnismäßigkeit prüfen kann und Änderungen vornehmen kann.
  12. Ich möchte über die vorhersehbaren Risiken meiner gewählten Behandlung informiert werden und möchte über alternative Wege mit weniger Risiken informiert werden.
  13. Ich möchte über die Risiken meines gewählten Weges für andere informiert werden, z.B. Trinkwasserverschmutzung durch nicht abbaubare Arzneimittel, Ansteckungsgefahr nach Impfungen, u.ä.

Was ist dir für die Zukunft wichtig? Was wünscht du dir?

Schreibe deine Wünsche in den Kommentarblock.

Wie geht es weiter?

Am 8.4.2020 gibt es eine Diskussion in der FDP Hamburg zu diesem Thema.
Dort erfahre ich, wie die Mitglieder des Fachausschusses Gesundheit der FDP zu dem Thema stehen.

Diesen von mir vorgeschlagenen Weg im aktuellen Gesundheitssystem umzusetzen, ist relativ einfach.
Dafür braucht es nur ein studienbegleitetes Modellprojekt in den interessierten GKV/PKV.
Das könnte sofort gestartet werden.
Dafür braucht es keine langwierigen politischen Prozesse, sondern nur Krankenkassen, die Kosten sparen wollen und Ärzte, die sich gesunde Menschen wünschen.
In der begleitenden Studie wird sicher sehr schnell herauskommen, dass der Weg effektiver und kostengünstiger ist.
Wenn gewünscht, kann es auch mit den bisherigen Fallpauschalen gedeckelt werden.
Der Start des Modellprojekts wird aktuell über diesen Weg bereits bei der EU beantragt.

 
Ich bin selbstverantwortlich und Unternehmerin, deshalb setze ich die von mir gewünschte Gesundheitsversicherung aktuell unabhängig von den Krankenkassen um.
Ich investiere in meine Gesundheit und unterstütze meine Selbstheilungskräfte und nehme andere Menschen auf meinem Weg mit.
Damit schaffen wir uns ein Netzwerk des Miteinanders und der gegenseitigen Unterstützung.
Wir stärken die 3 Säulen der Freiheit in uns: Zeit, Geld und Gesundheit und integrieren sie in einen Weg.
Durch die Provisionszahlungen, die wir aus unserer gegenseitigen Gesundheitsunterstützung bekommen, bauen wir uns ein passives Einkommen auf, aus dem sich jeder dann die Unterstützung bezahlen kann, die er sich wünscht.
Damit bin ich unabhängig von anderen und kann mir zur Gesundheitsunterstützung eine Reise auf die Malediven leisten, wenn mein Sinn irgendwann danach stehen sollte.

Hast du Verbesserungsvorschläge? Was ist dir wichtig?

Der schnellste Weg der Kontaktaufnahme und für deine Anmerkungen zu unserer Initiative: Der Kommentarblock

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Schreibe Privat davor, wenn wir sie nur beantworten, aber nicht öffentlich freischalten sollen.

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